Es bleibt kompliziert

Big Points in Empelde verpasst

Artikel vom 31. März 2025

Es war vieles bereitet für einen gelungenen Spieltag: Die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt nimmt sich gegenseitig die Punkte weg, und die Herren des TSV Schulenburg verschaffen sich in der 3. Kreisklasse 3 mit drei Punkten bei Tabellennachbar Borussia Empelde einen nettes Polster, um eben nicht mehr so kritisch nach unten gucken zu müssen. In Richtung guter Besetzung begann die Partie auch perfekt: Bereits nach 119 Sekunden schoss Niklas Paland nach einem Konter über Timo Hackmann und Christian Rohrbach zur Führung ein.

Leider ging es so nicht weiter. Die Blau-Weißen brockten sich bei unangenehmen äußeren Bedingungen zusätzliche Unnanehmlichkeiten ein, agierten viel zu behäbig und überhaupt nicht zielstrebig. So sprang am Ende nur ein 2:2 (1:1)-Unentschieden heraus. Da war viel mehr drin für die Mannschaft von Trainer Marcel Schauer!

Ein schneller Treffer auch im zweiten Durchgang

Und als sei das nicht schon ärgerlich genug, verletzten sich in der zweiten Halbzeit auch noch zwei Leistungsträger. Was passierte sonst so? In einer recht ereignisreichen ersten Hälfte glichen die Gastgeber im Anschluss an einen ziemlich unnötig verursachten Freistoß aus dem Halbfeld recht flott aus (15.), ansonsten bleiben lediglich zwei falsche Einwürfe hintereinander und vier Ecken am Stück für die Borussia hängen.

Im zweiten Durchgang ging es noch schneller, bis es das erste Mal klingelte – dieses Mal allerdings im Kasten des TSV, unglücklich abgefälscht, na klar (46.). Es blieb jetzt ereignisreich: Erst ließ ein Empelder das 3:1 liegen, als er schon an Torhüter Dennis Waldt vorbeigezogen war, jedoch über das verwaiste Tor zielte, dann glich Paland im Anschluss an eine Ecke von Mike Gebhardt aus (57.), ehe Paland völlig freistehend vor Empeldes Schlussmann nur an den linken Außenpfosten zielte (59.).

Kein Jokertor, kein Happy End

Jetzt hatten die Gäste das Spiel zwar endlich komplett unter Kontrolle, ein dritter Treffer sprang für sie jedoch nicht mehr heraus. Die beste Chance hatte der eingewechselte Emil Ivov Tsanev, dessen gelungene Direktabnahme nach Flanke von Lazem Khalil Kassim tief in der Nachspielzeit nur an den Innenpfosten klatschte (90.+5). Statt Big Points also nur ein Zählerchen, es bleibt unnötig eng in der unteren Tabellenhälfte.